Ehrenamtliche Sanitäter und Ärzte des Hamburger Roten Kreuzes mussten während des HAFENGEBURTSTSTAGES HAMBURG vom 11. bis 13. Mai 2012 in mehr als 200 Fällen Erste Hilfe leisten. Rund 80 Mal wurde der Rettungswagen alarmiert. Für eine schnelle medizinische Versorgung hatte das DRK mehrere Unfallhilfsstellen im Bereich des Hafens eingerichtet. Ehrenamtliche Rotkreuz-Helfer gingen von dort aus auf Sanitätsstreife. Auch die DRK-Wasserwacht sorgte mit ihren Booten im Hafen für Sicherheit. Darüber hinaus wurden Rettungswagen und weitere Einsatzfahrzeuge eingesetzt. Die DRK-Rettungskräfte mussten bei einzelnen Besuchern des Volksfestes besonders leichtere Verletzungen wie Verstauchungen, Erschöpfungszustände und Kreislaufprobleme behandeln.
Die Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter sowie Malteser mussten beim Marathon in Hamburg mehr als 300 Mal Erste Hilfse leisten. In etwa 30 Fällen wurden Personen mit einem der Rettungswagen in die umliegenden Krankenhäuser befördert. Insgesamt hatten die Hilfsorganisationen jedoch deutlich weniger zu tun als im Vorjahr. So zählten die Retter im Jahr 2011 doppelt so viele Hilfeleistungen. "Wir sind mit dem Verlauf dieses Marathons sehr zufrieden", so DRK-Landesarzt Dr. Florian Reifferscheid. Als Grund für den relativ ruhigen Einsatzverlauf sieht Reifferscheid die niedrigeren Temperaturen in diesem Jahr.
Wegen des Bombenalarms in Finkenwerder waren Rotkreuz-Rettungskräfte im Einsatz und halfen bei der Evakuierung der umliegenden Wohnhäuser rund um die Fundstelle des Sprengkörpers. Zudem öffneten die DRK-Einsatzkräfte eine Notunterkunft für Anwohner in der Schule Norderschulweg. Zahlreiche DRK-Rettungswagen wurden eingesetzt, um betreuungsbedürftige Bewohner zu befördern. Im Focksweg war bei Bauarbeiten eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden.
Seit fast 60 Jahren ist Adolf-Erich Tippach bereits beim Hamburger Roten Kreuz. Mit 17 ist er in den Kreisverband Wandsbek eingetreten. Seitdem hat er als Ehrenamtlicher viel gesehen, bei der Blutspende, der Obdachlosenhilfe, dem Seebäderdienst, den Jugendfreizeiten, der Autobahnrettung. Die Unfälle im Straßenverkehr waren schwer zu ertragen, aber einen Einsatz wird der 76-Jährige niemals vergessen: Die Hamburger Sturmflut im Februar 1962. „Das war das Schlimmste, was ich je erlebt habe“, sagt der 76 Jahre alte Pensionär. Tippach seilte sich von einem Hubschrauber aus auf Hausdächer ab. Er rettete mehr als 50 Menschen das Leben, die dort von der Flut eingeschlossen waren. Zudem richtete das Rote Kreuz Notunterkünfte ein. Für Tippach und viele weitere Rotkreuz-Rettungskräfte war es der schwerste Einsatz ihres Lebens. Eine Sonder-Ausstellung zur Flut im Auswanderermuseum Ballinstadt auf der Veddel in Hamburg dokumentiert dies eindrucksvoll. Auch eine umfangreiche Ausstellung im Hamburger Rathaus widmet sich dem Thema. Weitere Informationen: www.ballinstadt.de und http://sturmflut.hamburg.de/programm/
Mehrmals pro Woche fährt der Rotkreuz-Obdachlosenbus in die Hamburger Innenstadt, um sich um Bedürftige zu kümmern. Das ganze Jahr über, im Sommer und Winter. Die Rotkreuz-Helfer verteilen Getränke und Essen, geben Kleidung sowie Schlafsäcke aus.Die DRK-Obdachlosenhilfe wurde 1998 auf Initiative eines ehrenamtlichen Rotkreuz-Helfers vom DRK-Kreisverband Hamburg-Wandsbek gegründet. Mittlerweile engagieren sich mehr als 20 Freiwillige dafür. Durch ihren Einsatz können jedes Jahr über 2000 Verpflegungen an Bedürftige verteilt werden. Die Helfer leisten aber auch bei gesundheitlichen Problemen Erste Hilfe und verstehen sich als Ansprechpartner, wenn obdachlose Menschen jemanden brauchen, der ihnen einfach zuhört und ihre Sorgen ernst nimmt.
Während andere private Grundstückseigner in Hamburg zu marktüblichen Preisen verkaufen, will die Politik offenbar ausgerechnet eine Hamburger Hilfsorganisation zwingen, ihr Grundstück am Behrmannplatz in Lokstedt zu einem geringeren Wert zu veräußern. Der Grund: Der Bezirk Eimsbüttel hat versprochen, mehr sozialen Wohnraum zu schaffen und braucht dafür Baugrund. In der Umsetzung seiner Ziele macht er es sich einfach: Er schiebt nun dem DRK-Landesverband Hamburg e.V. die Verantwortung zu.
„Als Wohlfahrtsverband und Hilfsorganisation müssen wir unser Vermögen für unsere sozialen Einrichtungen und Hilfsprojekte einsetzen. Wir können nicht dafür gerade stehen, wenn die Politik ihren Zielen nicht gerecht wird. Wir finden es irritierend, dass ausgerechnet eine Hilfsorganisation nun leisten soll, was sonst für niemanden in der Stadt galt. Weder für die vielen Eigentümer, die ihren Grund gewinnbringend verkauft haben noch für das städtische Wohnungsbauunternehmen, welches seine Immobilien teilweise im Höchstgebotsverfahren veräußert“, so DRK-Vorstand Dr. Georg Kamp. Mehr Informationen siehe Aktuelle Pressemitteilungen
In Hamburg gelten über 70.000 Haushalte als zahlungsunfähig. Bundesweit sind mehr als 3 Millionen Haushalte überschuldet. Um Menschen, die in finanzielle Not geraten sind, zur Seite zu stehen, setzen sich die Schuldnerberater im DRK am Behrmannplatz 3 in Hamburg ein. Erfahrene Schuldnerberaterinnen und Schuldnerberater beantworten unter anderem auch Fragen zu Themen wie Pfändungsschutzkonto, Zwangsvollstreckungen, Verbraucherinsolvenzverfahren, Pfändungsfreigrenzen und Regulierungen. Weitere Informationen über Telefon 040/55420-121
Warum hingehen, wo andere weglaufen? Das ist nur eine Frage, mit der die neue Rotkreuz-Kampagne "Aus Liebe zum Menschen" den Leitgedanken des Roten Kreuzes für alle verdeutlicht, die im DRK tätig sind und für die das DRK tätig ist.
Erfahren Sie mehr über die neue Imagekampagne
Unsere internationale Projektarbeit hilft, zum Beispiel in Sri Lanka. Dort hatte Weihnachten 2004 der Tsunami die gesamte Küste bis weit in das Inselinnere verwüstet. Eine Million Menschen waren damals von jetzt auf gleich obdachlos. Mehr als 30.000 Menschen, so die Schätzungen, kamen ums Leben. Um den Überlebenden zu helfen und ihnen eine dauerhafte Perspektive zu schaffen, konnte auch das Rote Kreuz Hamburg mitllerweile vieles wieder aufbauen. Trotz der damals bürgerkriegsartigen Verhältnisse. Häuser wurden neu errichtet und an ihre neuen Bewohner übergeben, eine Gesundheitsstation zur lokalen medizinischen Versorgung instand gesetzt. Dies ist ein Beispiel unserer Auslandshilfe, der DRK-Landesverband Hamburg engagierte sich immer schon für notleidende Menschen in anderen Ländern. Mehr ...
"Laß dich nicht abzocken - clever mit Geld umgehen" lautet das Motto, unter dem die DRK-Schuldnerberatung "schuldenpräventive Workshops" für Schulklassen ab der 7. Jahrgangsstufe anbietet. Denn schon Kinder und Jugendliche geraten häufig in Schuldenfallen, finden aber selber nicht mehr heraus. Spielerisch lernen die Jugendlichen beim Roten Kreuz, was im Leben wieviel kostet, worauf sie verzichten sollten und was sie tun können, wenn Geldsorgen drücken. Informationen zu den Workshops für Schulklassen gibt es bei der DRK-Schuldnerberatung telefonisch unter 040 / 55 420 - 167. Extra für junge Menschen mit finanziellen Problemen hat das DRK eine "Schulden-Hotline" geschaltet. Immer Mittwochs von 13.00 bis 15.00 Uhr sind die Schuldnerberater unter der Rufnummer 040 / 55 420-400 speziell für sie erreichbar.