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Hamburg-Marathon: Zwei Läufer reanimiert

Beim heutigen Haspa-Marathon in Hamburg mussten die Rettungskräfte zwei Teilnehmer wiederbeleben.

Ein Läufer war auf der Strecke am späten Vormittag nahe des Stadtparks in
Barmbek zusammengebrochen, ein weiterer Läufer am frühen Nachmittag im Zieleinlauf. Beide Sportler wurden von den ehrenamtlichen Einsatzkräften stabilisiert ins Krankenhau seingeliefert. Auch sonst waren die Sanitäter und Notärzte der Hilfsorganisationen

Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst bei dem
Hamburg-Marathon heute deutlich mehr gefordert als bei dem Sportereignis im vergangenen Jahr. Die Rettungskräfte leisteten diesmal in rund 250 Fällen Erste Hilfe, meistens wegen Erschöpfung und Krämpfen von Teilnehmern. Hingegen waren es 2017 beim Hamburg-Marathon insgesamt etwa 150 Hilfeleistungen gewesen.

In rund 60 Fällen kam heute auch der Rettungswagen zum Einsatz, rund 40 Sportler wurden ins Krankenhaus gefahren. "Weil das warme Wetter heute eher ungünstig war, hatten wir diesmal mehr Einsätze als bei dem kühlen Marathon im letzten Jahr", sagte der Leitende Arzt vom DRK Hamburg, Dr. Florian Reifferscheid. "Unsere Kräfte waren gut vorbereitet und konnten dank ihres Trainings und ihrer Ausrüstung auch bei den Wiederbelebungen vor Ort schnell helfen.

Beide Läufer wurden dann von uns stabilisiert ins Krankenhaus gebracht",so Dr. Reifferscheid weiter. Beim diesjährigen Haspa-Marathon in Hamburg waren wieder rund 300 ehrenamtliche Rettungskräfte vom Deutschen Roten Kreuz, der Johanniter-Unfall-Hilfe sowie vom Malteser Hilfsdienst entlang der Strecke sowie im Start- und Zielbereich im Einsatz.

29. April 2018 17:24 Uhr.