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DRK Präsident Wilhelm Rapp wiedergewählt

Der frühere Präsident des Hamburgischen Verfassungsgerichts und des Hanseatischen Oberlandesgerichts, Wilhelm Rapp, wurde gestern im Laufe des Abends...

von der Landesversammlung des DRK Hamburg in seinem Amt im Roten Kreuz bestätigt.

Der ehemals oberste Richter der Hansestadt, Wilhelm Rapp, wurde gestern am späten Abend für eine weitere Amtsperiode als Präsident des Hamburger Roten Kreuzes wiedergewählt. Die DRK-Landesversammlung – das höchste Gremium des Vereins – bestätigte den 69–Jährigen Juristen im DRK-Gemeinschaftszentrum in Langenhorn in seinem Amt. Zudem wurden auch die weiteren Mitglieder des Hamburger DRK-Präsidiums gewählt. So übernehmen erneut Annette von Rantzau sowie Karsten Tötter die Ämter als Vizepräsidenten. Neu ins Präsidium aufgenommen wurde der Notfallmediziner Dr. Florian Reifferscheid als DRK-Landesarzt. Wilhelm Rapp: „Ich mache weiter, weil mir die vergangenen Jahre großen Spaß gemacht haben. Ich setze mich sehr gerne für die sinnvolle Arbeit des Roten Kreuzes in Hamburg ein.“ Ein Schwerpunkt solle dabei auch in Zukunft sein, Angebote für Kinder und Jugendliche sowie für ältere Menschen zu stärken. Wilhelm Rapp: „Die zunehmende Armut von Kindern und alten Menschen ist ein drängendes Problem in unserer Gesellschaft. Darum müssen sich alle Wohlfahrtsverbände künftig noch stärker kümmern. Gleiches gilt für eine erfolgreiche Integration von Zuwanderern, die den Menschen faire Chancen und Perspektiven eröffnet.“ Wilhelm Rapp ist bereits seit Anfang 2008 Präsident des Hamburger Roten Kreuzes, zuvor hatte er sich als Präsident des Hamburgischen Verfassungsgerichts sowie des Hanseatischen Oberlandesgerichts in den Ruhestand verabschiedet. In seiner juristischen Laufbahn übernahm er auch einen Lehrauftrag im Fachbereich Rechtswissenschaften an der Universität Hamburg. Rapp war zudem Richter sowie später Präsident des Verwaltungsgerichts und des Oberverwaltungsgerichts. Das Amt des DRK-Präsidenten hatte Wilhelm Rapp damals von Ex-Staatsrat Dirk Reimers übernommen, der von 2003 bis Ende 2007 an der Spitze des Roten Kreuzes in Hamburg stand und heute als geschäftsführender Vorstand für die Deutsche Nationalstiftung von Altbundeskanzler Helmut Schmidt sowie als Vorsitzender des Polizeivereins Hamburg aktiv ist. Für das Deutsche Rote Kreuz engagieren sich in Hamburg mehr als 1000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Zudem zählt der Verband rund 50.000 Fördermitglieder. Über 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind hauptamtlich beim DRK-Landesverband mit seinen Tochtergesellschaften beschäftigt.

Bei Fragen erreichen Sie die Pressestelle des DRK-Landesverbandes Hamburg unter Telefon 040/ 55420–150 oder mobil unter der Rufnummer 0172 / 514 61 04.

13. Dezember 2011 22:39 Uhr.