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IKRK-Delegation zu Besuch beim DRK Hamburg

Das Internationale Komitee des Roten Kreuzes (IKRK) ist weltweit im Einsatz, wo durch Kriege und Konflikte Menschen in Not geraten sind und setzt sich dabei auch für die Einhaltung des humanitären Völkerrechts ein. Im Juni besuchte eine international besetzte Delegation den DRK Landesverband Hamburg und informierte sich im dortigen Katastrophenschutzlager über den Bevölkerungsschutz in der Hansestadt.

Bei dem Hamburg-Besuch der internationalen Gäste standen neben Hafenrundfahrt, Elbphilharmonie und Speicherstadt viele fachliche Punkte auf dem Programm. So reiste die Rotkreuz-Delegation auch zum Ambulanzdienst des DRK Hamburg-Harburg. Er unterhält im Auftrag der Hamburger Feuerwehr acht Wachen im gesamten Stadtgebiet. Allein im Jahr 2024 fuhr das DRK über 46.000 Einsätze, um Menschen in Not zu helfen und häufig damit auch das Leben zu retten. Dazu kommt die eigene Einsatzzentrale 19222, die im selben Jahr 123.000 Anrufe bewältigte.

Der Vorstandsvorsitzende des DRK Landesverbandes Hamburg, Joß Steinke, stellte im weiteren Verlauf des IKRK-Besuchs auch ausführlich die Rotkreuz-Arbeit mit ihren spezifischen Herausforderungen in Hamburg vor. Die IKRK-Delegation mit Mitgliedern unter anderem aus Polen, Tschechien, Litauen aber auch Kanada, dem Libanon und Katar hatte in Hamburg beim DRK Station gemacht, um die Messe für Feuerwehr, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz, die „Interschutz“ in Hannover, zu besuchen.