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Das DRK Hamburg trauert um Dr. Volkmar Schön

Ein Porträtfoto eines älteren Mannes in schwarz-weißFoto: DRK-Landesverband Hamburg e. V.

Langjähriger DRK-Vizepräsident und früherer Senatskanzleichef ist gestorben.

Der langjährige DRK-Vizepräsident und frühere Senatskanzleichef Dr. Volkmar Schön ist nach langer schwerer Krankheit am vergangenen Wochenende in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Hamburg gestorben. Volkmar Schön, der sich auch im Präsidium des DRK Landesverbands Hamburg sowie an zahlreichen anderen Stellen und auf vielfältigen Ebenen ehrenamtlich im Roten Kreuz engagierte, prägte das Rote Kreuz in Hamburg und darüber hinaus in den letzten Jahrzehnten wie kaum ein anderer.

Der DRK Landesverband Hamburg trauert um seinen langjährigen ehrenamtlichen Verantwortungsträger und Rotkreuz-Gefährten Dr. Volkmar Schön, der in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Hamburg nach langer schwerer Krankheit gestorben ist. Mit ihm verliert das Deutsche Rote Kreuz in Hamburg einen prägenden Wegbegleiter vieler Jahrzehnte. Volkmar Schön setzte sich seit 1975 in verschiedenen Funktionen für das Deutsche Rote Kreuz ein. Er begann im DRK-Kreisverband Hamburg-Eimsbüttel. Dort war er ehrenamtlich im Jugendrotkreuz sowie in den Bereitschaften aktiv und übernahm dann auch mehr als 25 Jahre lang die Aufgaben als Vorsitzender des Kreisverbands. Auch hatte er den Vorsitz der DRK-Eimsbüttel-Stiftung inne. Volkmar Schön engagierte sich unter anderem auch im Präsidium des DRK-Landesverbands Hamburg sowie auf Bundesebene und auf internationaler Ebene. Seit 1997 gehörte er dem Präsidium des Deutschen Roten Kreuzes Bundesverband an, seit 2006 als Vizepräsident im DRK-Generalsekretariat. Für sein über 50-jähriges ehrenamtliches Engagement im Deutschen Roten Kreuz und der internationalen Rotkreuzfamilie bekam Volkmar Schön im Jahr 2022 im Hamburger Rathaus das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen. „Wir alle im DRK Hamburg sind tief betroffen und sehr traurig über die Nachricht, dass unser langjähriger Rotkreuz-Weggefährte Dr. Volkmar Schön nach schwerer Krankheit gestorben ist. Volkmar Schön war ein Großer des DRK, ein Humanist im Geiste des Roten Kreuzes. Er hat das DRK in Hamburg, auf Bundesebene und auch international maßgeblich mitgestaltet und geprägt. Er war ein Rotkreuzler aus Überzeugung und immer mit einer klaren Haltung. So war er auch ein großes Vorbild für viele im und außerhalb des DRK. Die Grundsätze der Rotkreuzbewegung prägten sein Denken und Handeln. Volkmar Schön hinterlässt eine große Lücke im Roten Kreuz. Wir sind ihm zutiefst dankbar für alles, was er für das Rote Kreuz geleistet hat“, sagte Hamburgs DRK-Präsident Dr. Michael Labe.

Auch nach seinem Ausscheiden aus leitenden Funktionen blieb Volkmar Schön dem DRK Hamburg eng verbunden. Viele suchten weiter seinen Rat und schätzten auch seine Fähigkeit, historische Entwicklungen und aktuelle Fragen einzuordnen. Der promovierte Archäologe widmete sich besonders intensiv der Geschichte des Roten Kreuzes. Über Jahrzehnte erforschte und dokumentierte er historische Quellen und Zusammenhänge. Als Autor, Herausgeber und Berater arbeitete er an zahlreichen Publikationen und Projekten zur Rotkreuzgeschichte. Eine wichtige Rolle spielte Volkmar Schön so auch beim 150-jährigen Jubiläum des Roten Kreuzes Hamburg im Jahr 2014. Mit seinem historischen Wissen begleitete er auch damals zahlreiche Projekte und gab als Autor ein umfassendes Werk zu den Ursprüngen und der vielfältigen Historie des Roten Kreuzes in der Hansestadt heraus. Seine Arbeiten zeigten, wie eng die Geschichte Hamburgs mit dem Wirken des Roten Kreuzes verbunden ist. Noch im vergangenen Jahr veröffentlichte Volkmar Schön einen historischen Stadtführer über das Rote Kreuz in Hamburg. Damit setzte er seine jahrzehntelange Arbeit zur Bewahrung der Hamburger Rotkreuzgeschichte fort. Der DRK-Landesverband Hamburg wird Dr. Volkmar Schön ein ehrendes Andenken bewahren.